Reich Hozagor

Es folgt ein Kapitel über das Reich Hozagor, welches auf der Halbinsel Zandor vor über sechshundert Jahren erblühte. Es wurde von Hobgoblins, Menschen und Goblins gegründet, die von den Khuzul Bergen nach Osten fliehen, als ein erneuter Krieg zwischen dem Königreich von Krone und den Hobgoblins endete. Viele dieser Überlebenden durchquerten mit viel Mühe die Seth Berge, wo sie von Zwergen noch weiter dezimiert wurden, und gelangten zum Schluss auf diese Halbinsel, die nördlich von Barovia liegt. Die Gegend war anfangs unbewohnt und die Überlebenden hatten eine schwere Zukunft vor sich, denn in den Dragotha Bergen, die sich südlich der Halbinsel befanden, und damals noch anders hießen, wimmelte es nur von Drachen. Nach vielen Jahren und nach dem Tod von vielen Abenteurern, wurde die Gegend jedoch sicherer, und die Hobgoblins gründeten mehrere Städte und errichteten viele beeindruckende werke die zur Anerkennung des Reiches brachten. Erstmals im Jahre 3435 wurde das Königreich offiziell anerkannt, und dessen König war der Hobgoblin Ostakk II., ein adeliger dessen Familie im Vordergrund der Kriege mit dem Königreich von Krone war. Eins der bedeutendsten Werke der Hobgoblins war die Errichtung der nun zerstörten Dämon-Brücke, eine Brücke die mehrere bergige Inseln im Osten der Halbinsel verbanden und zu der Festung Vulrakk brachte. Viele Jahre lang war das Reich Hozagor das mächtigste im Nord-Osten Ypsilantis, und obwohl es oft zu Streitereien zwischen Barovia, Hozagor, das Herzogtum Hanuva und die Kantonier im Osten kam, war es doch eine relativ friedvolle Zeit. Als der Lich König seinen ersten Krieg gegen die freien Völker des Westens plante, sahen die Hobgoblins (mit König Jorgahn IV.) als erste welche macht ihr Gegenspieler besaß und forderten die Völker von Barovia, Hanuva und Keraptis zu Tatendrang. Sie griffen mit der größten Armee das neue Reich von dem König an, und verloren so sehr viele ihrer eigenen Leute. Obwohl der Lich-König geschlagen wurde, erholte sich das Königreich Hozagor nie von diesem militärischen Zug. Das Königreich wurde arm und ärmer, und das Vertrauen zu den verräterischen Kantonier wurde weniger, was zu weniger Handel führte und, somit, zu weniger einnahmen. Langsam glitt das Königreich dahin. Als, wenige Dekaden später, der Lich König erneut Form nahm, machten die Hobgoblins nur mit Mühe ihre Leute mobil. Doch der Lich-König war diesmal vorbereitet und mit mächtiger Magie und mit Belagerungswaffen wurde die Festung Vulrakk isoliert und das Reich ohne Pausen angegriffen und verwüstet. So kam es dazu, dass der damalige Herrscher des Reiches, Korrigan Uvatha, seine Seele und das Reich dem dunklen Herrscher verkaufte um sein Volk zu retten. Somit trat er neben dem Lich-König in den Krieg gegen die freien Völker des Westens, und wurde zu dem siebten seiner mächtigen Generäle. In die Geschichte kam er als Korrigan Uvatha der Böse. Als die abenteurer-bande der „Letzten Allianz“ den Lich-König besiegten, wurde das Königreich Hozagor von Menschen, Elben und Zwergen angegriffen und aufgelöst. Obwohl viele Städte überlebten, ist die Stadt Vulrakk und die Brücke sie zu ihr führen weiterhin eine Ruine.

Reich Hozagor

Chronicles of Gea - A Tale of Souls and Gods - Group A Celebandune