Kapitel 9 - Der Tempel Kurtulmaks

Davor: Kapitel 8 – Der Faule Apfel des Grinsenden Narren

14 Kälteser 4528

Während vom Himmel leichter Schnee fällt, reisen die vier Gefährten, immer noch leicht vergrollt, nach Osten, der Straße entlang.

15 Kälteser 4528

In der Nacht hat es nicht geschneit, und obwohl noch viel Schnee liegt, kommt kein neuer dazu. Die vier erreichen die Kreuzung und gehen hinter den Felsformationen die sich nördlich der Kreuzung befinden. Sie merken das es von dort aus sehr einfach ist die Kreuzung zu beobachten, und dennoch weder von der Kreuzung noch von dem Weg nach Norden gesehen zu sein. Dort bleiben sie den ganzen Tag lang, doch ereignet sich nichts. Sie übernachten dort, wachend, und auch nachts passiert nichts.

16 Kälteser 4528

Am darauffolgenden Tag ist es sonnig, und der Schnee schmilz langsam dahin, obwohl es noch relativ kalt ist. Die gruppe bewegt sich nun nach Süden, in Richtung Hellwald. Sie erreichen ihn im Laufe des Vormittags und begeben sich in zweier Trupps hinein; Tinùviel mit Godric vorne, und Dumacil und Tohu ein Dutzend Meter hinter ihnen. Tinùviel bemerkt nach einer Stunde das sie beobachtet werden. Kurz darauf hört sie Geräusche aus mehreren Seiten, und bleibt stehen. In dem Moment kommt eine Elbin mit einem gezogenen Bogen aus dem Dickicht auf sie zu, und verlangt zu wissen was sie im Hellwald suchen. Tinùviel, noch mit gefärbtem Haar, stellt sich als Grauelbin vor, was ihr erst nach einer Weile geglaubt wird. Sie erzählen der Elbin das sie aus Pranaf sind und Freunde der Elbenwache sind. Sie zeigt der Elbin ihre Broschen, und die Elbin senkt ihren Bogen und stellt sich als Alara Yalia vor. Von rechts und links kommen eine Katze und ein Serval hervor, und gesellen sich zu Alara.
Tinùviel erklärt ihr die Situation der Orks, und sagt ihr das sich das Orklager in den Lylanischen Hügeln befindet. Sie bittet die Elben des Hellwaldes um Hilfe, und Alara sagt das sie die Informationen weiterleiten wird. Tinùviel bitte sie, sie dann durch die Elbenwache von Pranaf zu kontaktieren. Alara willigt ein, und bittet die gruppe dann den Wald zu verlassen.
Godric und Tinùviel erklären ihr jedoch das sie auch aus einem anderen Grunde in dem Wald sind, und zwar das sie denken das sich hier ein Stück des Seelenschwerts befindet. Dies soll in einem Tempel sein, der sich im Wald befindet. Alara denkt kurz nach, und behauptet zu wissen welcher Tempel es sein sollte. Es sei verboten sich in die Nähe des Tempels zu begeben. Alara meint jedoch, zu wissen wo er sich befindet und bietet der gruppe ihre Hilfe an. Sie scheint sehr neugierig zu sein und sagt das sie ja eventuell auf sie gestoßen sein könnte während sie schon im Tempel waren und ihnen unbedingt helfen musste. Die gruppe schaut sich an, und nickt der Hochelbin zu.
Gemeinsam durchqueren sie den Wald, und erreichen im spätnachmittag einen Hügel in einer eher Kahlen Zone des Hellwalds. Dort sehen sie nördlich eine Öffnung in dem Hügel. Godric befürchtet schlimmstes. Sie treten in die Grotte ein und bemerken einen Altar, hinter dem ein großes wesen gerade einen Dachs verspeist. Gestört, greift das Wesen, welches Alara als Waldtroll identifiziert, die gruppe an, doch wird von diesen im Kampf besiegt. Die gruppe erholt sich vom Kampf, und durchsucht den Raum, in dem Tinùviel einen Geheimgang gespürt hat. Sie versuchen ihn zu öffnen, doch werden von fallen mit Feuer und magischen geschossen beschossen. Tinùviel versucht diese zu entschärfen, doch dies funktioniert nicht. Alara wird es zu blöd, und folgt Godriks Anweisungen den Geheimgang zu öffnen. Die Kombination funktioniert und die Tür öffnet sich in einen weiteren Raum. Die Gruppe Diskutiert das weitere Vorgehen; Alara will in den Tempel hinein, doch der Rest der Gruppe möchte erstmals Rasten. Gòdrik insbesondere behagt darauf, und Alara lässt nach einer kurzen Diskussion nach.
Die Gruppe erkundet die Umgebung und findet einen Platz der geschützt genug ist um zu rasten. Dort übernachten sie, und halten abwechselnd Wache. Alara verbringt einen Teil von Tinùviels Wache mit ihr.

17 Kälteser 4528

Am Morgen darauf erkunden sie die Grotte erneut. Sie finden einen zweiten Altarraum, in dem sie von Schlangenartigen-Wesen angegriffen werden. Alara identifiziert diese als Gricks. Drei davon lauern in diesem zweiten Altar Raum und zwei weitere in einem Raum, der wie eine Küche mit großer Mensa aussieht. Sie bemerken das die Gricks durch Löcher in den Wänden in die Raume gelangt sind, und versuchen diese auszuräuchern. Mit Tischen und Stühlen machen sie so ein Feuer und erkunden dann die Unterirdischen Gänge weiter. In der Grotte Blitzt und Donnert es mehrere Male, und die Gruppe erforscht den Ursprung dieses komischen Phänomens.
Anscheinend gibt es einen großen Raum in den irgendein unbekanntes Ritual katastrophal schief gelaufen ist. Mehr als ein Dutzend toter Leichen von Wesen, die aussehen wie Drachen und Hunde und Menschen zugleich, liegen auf den Boden und ein weiteres Wesen liegt auf einem Altar mit einem Schwarzen Obsidian Schwert durch den Magen gerammt. Alara sagt dies sein Kobolde. In der Mitte des Raumes ist eine Blase die grausame Szenen aus einer anderen Welt zeigt. Auf dem Boden ist ein fünfzackiger Stern und ein umrandender Kreis mit einer dunkel-braun-roten Substanz gezeichnet. Aus der Blase kommen in unregelmäßigen Abständen Blitze, die den ganzen Raum erhellen, und Donner verursachen. Die gruppe erforscht vorsichtig den Raum und findet zwei Nebenräume voller verlassenen Gegenständen und tränken. Sie wollen den Raum verlassen, da trifft ein Blitz den Boden und zerstört den Kreis; die Blase implodiert und die Energie sammelt sich in dem Toten Körper mit dem Obsidian Schwert. Der Körper fängt an zu wachsen und sich zu bewegen und ein Kampf bricht aus. Die Gruppe hat enorme Schwierigkeiten mit dem mutierten Wesen klarzukommen, trotz Alaras Hilfe mit ihrem Bogen. Zum Schluss beendet den Kampf mit einem gut Platzierten Treffer; das Wesen fällt erneut Tod zu Boden.
Dumacil nimmt das Obsidian Schwert an sich und die Gruppe verlässt langsam und erschöpft den Raum und den Unterirdischen Ort. Außerhalb werden sie von Elben umzingelt. Mit etwas Diplomatie schaffen es Tinùviel und Alara die Situation einem Elben namens Cyran zu regeln. Einige der Elben erkunden den Tempel, während Cyran ein privates Wörtchen mit Alara redet. Die Wanderer des Pfades werden von fünf Elben mit gezogenen Langbogen weiter festgehalten. Nach einer längeren weile kehren Cyran und Alara zurück und Cyran scheint weniger feindselig zu sein. Er bietet der Gruppe an sie zum Rand des Hellwaldes zu eskortieren und nichts weiteres gegen sie zu unternehmen. Er wartet kurz das seine Leute aus dem Unterirdischen Komplex kommt, und die Gruppe Marschiert in Richtung Osten, der nächsten Grenze des Waldes entgegen. Cyran sagt der Gruppe, das es vielleicht hilfreich wäre, was für die Elben zu tun, damit diese vielleicht auf die Wanderer des Pfades aufmerksam werden. Er mag die Angriffe der Orks selbst auch nicht, kann jedoch nichts dagegen tun, da ein gewisser Orephion die Elben im Hellwald anführt und dementsprechend das Sagen hat. Außerdem haben die Elben in letzter Zeit Probleme an der südgrenze des Waldes, wo Echsenmenschen aus den Nyassa Sümpfe für Ärger sorgen. Solange das ein Problem sein wird, werden die Elben wohl kaum außerhalb des Waldes irgendwas unternehmen. Cyran meint, dass die Kobolde die wohl in dieser Grotte gelebt haben, die er als Tempel der Gottheit Kurtulmak identifiziert, verschwunden sind. Sie könnten jedoch die gleichen sein, die grad die Straßen östlich von LyLa überfallen. Ein Elbischer Dolch wurde vor einigen hundert Jahren in dem Kampf gegen diesen Kobolden verloren; die gruppe könnte versuchen sich durch sein wiederfinden bei den Elben beliebt machen. Cyran weiß nicht ob der Plan funktionieren könnte, aber es ist vielleicht ein Versuch wert.
Die vier werden am Rande des Waldes wieder freigelassen. Sie verabschieden sich bei Alara, ins besondere Tinùviel mit schweren herzen, da der Hoch-Elbin wohl auch irgendeine Bestrafung vorliegt. Die vier reisen für den Rest des Tages in Richtung LyLa.

18. Kälteser 4528

Die vier erwachen leicht erfroren und lassen von Tohu ihre Pferde beschwören. Sie reiten weiter in Richtung LyLa. Schon im Vormittag fängt es an zu regnen, was den Weg nur schwerer macht. Der Regen dauert den ganzen Tag an, und lichtet sich erst als die vier wieder kampiert haben und dabei sind das Zelt aufzubauen.

19. Kälteser 4528

Am Tag darauf wachen sie erneut mit dem Regen auf. Tohu beschwört erneut die Pferde und die gruppe reitet weiter unter leichten schauern in Richtung LyLa. Abends kommen sie an. Sie bemerken das die Schlange um in die Stadt zu kommen, größer geworden ist. Sie kommen dennoch rein, und gehen zur Taverne ‚Das Brettspiel‘, wo der Wirt sie erneut mit breitem Lächeln begrüßt und ihnen ein Zimmer gibt. Die vier übernachten dort, froh, nicht nochmal im Regen schlafen zu müssen.

Danach: Kapitel 9 – Das Versteck der Kobolde

Kapitel 9 - Der Tempel Kurtulmaks

Chronicles of Gea - A Tale of Souls and Gods - Group A Celebandune