Kapitel 9 - Das Versteck der Kobolde

Davor: Kapitel 9 – Der Tempel Kurtulmaks

20. Kälteser 4528

Am Tag darauf Fruchtstücken die Wanderer des Pfades im Brettspiel, als jemand von außen in die Taverne gerannt kommt, dem Gastwirt Ricaro sagt das am Hautplatz jemand über die Orks redet, und wieder auf die Straße rennt. Die vier finden das interessant, essen schnell auf, zahlen und gehen zum Hauptplatz von LyLa. Dort ist gerade tatsächlich jemand am reden, und zwar eine Frau die eine Kiste auf dem Platz gestellt hat und dort eine rede führt. Es geht anscheinend darum, das keine Stadt sich so richtig verantwortlich fühlt, für die Angriffe der Orks, und das Abenteurer die Sache in die Hand nehmen sollten. Gódrik und Dumacil nähern sich der Frau, Tohu bemerkt eine gruppe von fünf Leuten die etwas Abseits die Szene beobachten. Tini versucht Tohu und die anderen beiden mit Abstand zu beobachten.
Tohu erfährt von den fünf, das sie auch Abenteurer sind, und als Sonne des Elysiums bekannt sind. Ihr Anführer scheint ein Kleriker namens Jozan zu sein. Er sagt sie sein nur Kurzzeitig in LyLa und wollten sich das anhören. Sie haben jedoch keine Zeit hier lange zu verweilen. Sie sind aus Athanaios gekommen, wo die Situation endlich etwas ruhiger geworden ist, nach dem Verschwinden der Königlichen Familie, und wollten nach Baledo, um beim Wiederaufbau der Stadt zu helfen, und zu verstehen wie es dort um den König geht. Sie haben von der Orkangriffen zwar gehört, konnten aber noch nichts dagegen tun, außer selbst welche auf dem Weg hierher zu bezwingen. Sie fragen Tohu kurz über sein Vorhaben ab.
In dem Moment, in dem die Dame, die sich als Jonata Quimbel ausgegeben hat, mit dem Gespräch fertig ist, fragt Gódrik sie ob er auch die Kiste nutzen kann. Er klettert empor, und versucht weiterhin die Leute zu motivieren mit den Städten und Bürgermeistern zu reden, um mehr Sicherheit in der Region zu verlangen. Daraufhin geht auch Dumacil auf die Kiste, und sagt das sie, als Mitglieder der Schwarzschlosswissendsuchende und Abenteuergruppe der Wanderer des Pfades, von denen auch Gódrik ein Teil sei, so wie Tohu, der somit vor der Sonne des Elysiums ‚enttarnt‘ wird. Nach Dumacil versuchen noch andere Bürger das Wort an sich zu nehmen, jedoch wird es nach und nach banaler, und Jonata bedankt sich bei dem Volk und versucht sich verschwunden zu machen. Gódrik und Dumacil folgen ihr jedoch, und Tinuviel versucht Tohu einzusammeln. Er erfährt noch kurz von der Sonne des Elysiums das sie bei der Wanderstiefel Liga übernachtet haben, und sagt ihnen sie nachher dort zu besuchen. Die Wanderer des Pfades folgen der Frau, und erkunden sich kurz, was es mit der Aktion auf sich hatte. Jonata Quimbel ist anscheinend dabei, Abenteurer zu suchen, die die Orks etwas ernster nehmen, da sie ungewohnt organisiert sind. Sie arbeitet mit anderen zusammen, die wollen das der Handel zwischen den Städten im Osten von Pranaf weiterhin gut verläuft. Die Gruppe bietet sich an, ihr dabei zu helfen, und sagt das sie gerade dabei sind, die Elben vom Hellwald zu überzeugen ihnen zu helfen. Jonata wirkt skeptisch, doch sagt ihnen das sie sie in LyLa in dem Lokal in dem sie gerade sind, ‚Das Brennende Holzstück‘, per Kurier erreichen können. Die vier notieren sich das, und verlassen die Taverne. Nach kürze Überlegung, gehen die vier in Maren’s Laden, wo sie Rationen für die Reise kaufen. Die Besitzerin des sehr schrillen Hundes begrüßt sie wie immer sehr freundlich und macht ihnen gute Preise. Danach gehen die vier zur Wanderstiefel Liga, wo Gódrik aufblüht und mehr von wissen möchte. Er erfährt das die Wanderstiefel Liga die einzige Internationale Gilde von Gea ist, in allen großen Städten von Ypsilanti, Viikar und Kalashtar vertreten ist, und den Mitgliedern auch Unterkunft und waren zu einem guten Preis anbietet. Godrik will der Gilde beitreten, doch entdeckt das die Kosten sehr hoch und nicht nur aus Gold bestehen, sonder auch aus Wein, Kunst Objekten, und einem Reittier. Sie erfahren von Tieren namens Chocobos. Sie beschließen, erstmals nicht Teil der Gilde zu werden, und verlassen LyLa. Mit den Pferden reiten sie bis zu einem Strand östlich von LyLa, den sie vorher noch nicht erkunden hatten, und entdecken in der Nähe eine Höhle. Sie schwimmen zu gut wie möglich dorthin, und erkunden sie. Sie werden direkt fündig, Kobolde lauern auf selbstgebauten Palisaden, doch Tohu macht mit ihnen mit einem Feuerzauber kurzen Prozess. Die Palisaden brennen ab, und die Gruppe wartet bis der Rauch weggezogen wird. Sie folgen der Grotte bis zu einer Brücke, wo sie erneut auf Kobolde stoßen. Sie versuchen sie von der Brücke aus zu bekämpfen, doch Dumacil bemerkt zu spät dass sie nicht für Leute seiner Statur gemacht sind, und riskiert runter zu fallen. Tinuviuel macht mit den Kobolden kurzen Prozess. Vorsichtig überqueren die vier die Brücke und erkunden die Grotte die von dort aus wieder tiefer ins Erdreich geht. Sie kommen in einen großen Raum, auch mit Palisaden bestückt, wo Tohu wieder seine Feuermagie einsetzt und der Rest der Gruppe auch zu einem Kurzen Kampf kommt. Dann beschließen die Helden dort zu Resten und zu ruhen. Knappe drei Stunden gelingt es ihnen, dann werden sie von einer großer Horde Kobolde, einigen Wölfen und einem noch nie zuvor gesehenen Wesen angegriffen, bei dem das Obsidian Schwert von Dumacil keine Wirkung zeigt. Mit Schwierigkeiten, schaffen die Wanderer des Pfades auch diese Kobolde zu bezwingen, und ziehen sich nach einer kurzen Diskussion hinter die schmale Brücke zurück, die sie gut bewachen lassen. In der Nacht passiert nichts, außer das Dumacil nachts oft Geräusche hört, als ob irgendwer was in tieferen stellen der Grotte am bauen oder abbauen wäre.

21. Kälteser 4528

Die Gruppe erwacht langsam und bereitet sich auf ein neues aufeinander kommen, mit den Kobolden vor. Sie überqueren erneut die Brücke und gehen in die vorher geleerte Halle, wo sie zweimal angegriffen wurden. Sie erkunden die Grotte der Kobolde langsam, und finden viele Wappen mit einem Schädel der in Flammen steht. Hinter einem der Wappen, ist eine private Kammer, in dem auf einem Altar, scheinbar unbenutzt, ein Dolch liegt. Die gruppe eignet sich diesen an. Sie erkundet die Höhle weiter, und gelangt in einige Fallen; Tinuviel entschärft so einige von ihnen. Sie gelangen erneut an eine Brücke, die jedoch noch unstabiler aussieht als die vorherige. Ein Kobold steht hinter ihr wache und flieht. Die Gruppe hält sich zurück und erkundet die restlichen hallen der Grotte bevor sie (ohne viel weiteres gefunden zu haben) zurück kommen. Danach versuchen sie erneut die Brücke zu überqueren: Tohu zuerst. Ohne Probleme kommt er auf die andere Seite, wo jedoch eine Falle auf ihn wartet und einige große Steinbrocken über seinen Kopf fallen. Danach überqueren die anderen die Brücke, doch die Holzstege sind morsch oder wurden angesägt, und fangen an zu knacken. Dumacil fällt in die tiefen und wird nur von dem Seil, das Tohu mit auf die andere Seite genommen und dort festgebunden hat, vor einem über dreißig Meter fall in die Klippen gerettet. Gódrik überquert als nächster, mit ähnlichen Problemen. Tinuviel überquert zum Schluss, fast ohne Probleme. Auf die andere Seite gelangt, erkunden die vier noch weitere Höhlen, um dann auf erneute Palisaden zu stoßen. Sie werden dort erneut von Kobolden angegriffen, die hinter großen und besser bebauten Steinpalisaden Deckung suchen. Sie schaffen es diese zu auf Distanz zu bezwingen, während Gódrik und Dumacil das Tor einschlagen. Sie gelangen in eine Art Innenhof, hinter dem ein Steinturm und zwei weitere Mauern warten. Auf dem Steinturm steht ein Kobold, der in der Gemeinen Sprache um einhalt verlangt. Er stellt sich als Scarsnut vor, Anführer der noch über zweihundert Kobolde die hinter den Mauern warten, auf die Helden zu stürzen. Er hofft sie haben das bekommen was sie verlangten und dass sie nun weggehen wollen, da hinter den Toren des Turmes ihr Tod lauere. Die vier bezweifeln seine Worte, doch Scarsnut sagt als wahrer nachkomme der Drache könne man ihm trauen. Dumacil beleidigt seine Drachen-Herkunft und Scarsnut reagiert böse darauf, und bewirft ihn mit Flaschen die beim Aufprall explodieren und Feuer fangen. Der Kampf geht weiter, und Scarsnut bewirft die Gruppe mit mehr Feuer und Skorpionen und anderen biestern. Tohu, Tinuviel, Godrik und Dumacil kämpfen zurück und durch Magie und Kletterkunst kommen sie auf die Mauern der Koboldfestung und schaffen es so, Scarsnut um zu bringen. Die wenigen verbleibenden Kobolde verteidigen sich bis zum Tode, der jedoch schnell kommt. Die Gruppe erreicht den Turm, und sieht das hinter ihm die Höhle bei einer Art altem Altar aufhört; keine Armee Kobolde wartet dahinter auf sie. Sie schauen sich den Tempel an, wo ein Holzaltar gebaut wurde, und in dem einiges an Schätze gestaut wurde. Die gruppe eignet sich dieser an. Sie sehen auch einen älteren Steinaltar, der zertrümmert beiseite liegt. Sie holen sich alles was sie können, und lagern und übernachten dann in dieser Halle.

22. Kälteser 4528

Die Wanderer des Pfades erwachen und verlassen vorsichtig das Versteck der Kobolde. Wieder in der Außenwelt angelangt, beschwören sie ihre Pferde und reisen gen Osten, nach Laniathos. Der Tag ist wolkig und kalt, und in der Ferne im Nord-Osten scheint es zu schneien. Abends rasten die vier in ihrem Zelt in der Nähe das Weges.

23. Kälteser 4528

Am Tag darauf hat sie der Schnee erreicht, und sich als ständiger Begleiter der tagesreise als Gefährte hinzugesellt. Es ist kalt, jedoch nur leicht windig. Die Gruppe erreicht am Abend das kleine Dorf Laniathos, was nicht viel mehr als ein groß gewordenes Fischerdorf am Meer ist. Sie fragen nach der Stadtwache, und werden dorthin dirigiert. Sie reden dort mit dem Kommandanten der Stadtwache, ein gewisser Brindul, der schon so einiges mitgemacht zu haben scheint. Auch Laniathos wurde von den Orks vor nicht allzu langer Zeit angegriffen, und er und seine wenigen Soldaten haben alles getan um das Dorf zu beschützen. Die Orks kamen anscheinend aus dem Norden. Mehr wüsste er auch nicht. Die Gruppe versichert Brindul dass sie sich um das Problem jetzt kümmern und fragen nach Gasthäusern. Er gäbe in Laniathos nur zwei. ‚Das Gasthaus von Laniathos‘ und ‚Das andere Gasthaus‘. Die gruppe übernachtet im ersten der beiden.

24. Kälteser 4528

Nach einem kleinen Frühstück, reist die gruppe am Tag danach auch schon weiter in Richtung Nord-Osten. Ziel ist die Stadt Fharlastai. Auch an diesem Tag schneit es, und es wird nicht wärmer. Abends rastet die Gruppe etwas abseits der Straße.

25. Kälteser 4528

Mit liegenden aber nicht mehr fallenden Schnee erwacht die Gruppe am Morgen danach, und reist weiter mit den Pferden in Richtung Norden. Dort erreichen sie im Nachmittag die acht-eckige Stadt Fharlastai, in deren Mitte eine große Statue der Gottheit Fharlanghn steht, die gut dreißig Meter hoch ist. Gódrik unterzieht Dumacil das Ritual um dem Glauben Fharlanghns beizutreten, während dessen sich Tinuviel und Tohu in der Stadt umschauen. Sie finden verschiedene Läden, der interessanteste von allen ist jedoch Randolf’s Magie Laden, ein von außen kleines aber von innen großer laden, der über mehrere Etagen, so einiges an Magische Artefakte verkauft. Die Gruppe, Tinuviel und Tohu zuerst, Gódrik und Dumacil danach, schauen sich in dem Magie Laden um und rüsten sich neu aus. Sie bekommen auch mit, dass Fharlastai bis jetzt noch nicht von den Orks angegriffen wurde. Sie hatten auch nicht erwartet angegriffen zu werden, da sie anscheinend als neutraler Hafen auf der großen Ost-West Straße gelten. Am Abend, reist die Gruppe, gestärkt, weiter, diesmal in Richtung Westen. Sie versuchen im Schnee Ausschau nach Spuren zu halten, besonders welche die die Straße kreuzen. Abends rasten sie erneut abseits des Weges.

1. Düstener 4528

Mit nun zwei Zelten, erwacht die Gruppe unter einer neuen Schneedecke. Es hat erneut geschneit und es ist kalt. Die Gruppe reitet auf den Pferden weiter nach Westen bis zum Abend.

2. Düstener 4528

Die Gruppe reitet weiter im Schnee in Richtung Westen, ohne jegliche Spuren zu finden, wenn nicht von Freiwild. Da sie noch Rationen haben, ignorieren sie diese und reiten weiter in Richtung westen bis Abend, um wieder zu rasten.

3. Düsterner 4528

Erneut wacht die Gruppe zu einer weißen, jedoch nicht neu zugeschneiten Umgebung auf. Nach einem kurzen Frühstück geht es weiter nach Westen. Im Nachmittag findet die Gruppe Spuren von Orks die von Norden in die Hügel nach Süden führen. Die Gruppe folgt diesen bis Abend und rastet in den Hügeln.

Danach: Kapitel 10 – Angriff auf Zar’Fell

Kapitel 9 - Das Versteck der Kobolde

Chronicles of Gea - A Tale of Souls and Gods - Group A Celebandune