Kapitel 8 - Der Faule Apfel des Grinsenden Narren

Davor: Kapitel 7 – Zur Verteidigung des Klosters

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Die Gruppe durchqueret ein leicht verschneites Pranaf und schreibt einen Brief der folgende Nachricht beinhaltet:
“Wir haben gefunden was ihr sucht.
Treffen am 15. Kälteser, an der großen Kreuzung im Osten. Stellt sicher, dass ihr nicht verfolgt werdet.
K. A.”
Sie suchen ein paar Straßenkinder und schicken sie mit dem Brief zum nächsten Kurier. Dieser soll den Brief an den Grinsenden Narren schicken und sie an vier Leute geben, die mit der Beschreibung von Dumacil, Godric, Tinùviel und Tohu übereinstimmen.

Danach gehen die Wanderer des Pfades zu Onodeno um weiteres zu besprechen. Werden aber dort von einigen Banditen angegriffen. Diese scheinen Teil der Grauen Messer zu sein; einige greifen von der Haupt-Tür an, und andere schlagen die Fenster im hinteren Bereich des Hauses ein um von dort in die Schmiede zu kommen. Die Wanderer des Pfades schaffen es die wiedersacher zu besiegen und nehmen einen von ihnen gefangen. Onodeno ruft danach die Wachen, die die Leichen hinfort bringen. Dumacil und Godric bringen, der eine mit mehr, der andere mit weniger schmerzhaften Methoden, den einzigen überlebenden des Angriffs zum reden. Er heißt Martenes Dahy und er ist bereit Informationen zu geben wenn die vier ihn sicher aus Pranaf bringen und in Pranest freilassen. Die gruppe willigt ein dies zu tun und begibt sich nach kurzer rast nach dem Kampf (und nachdem sie Onodeno von deren vorhaben erzählt haben und er sich da raus hält) in Richtung Nord-Ost-Hafen.
Auf dem Weg dorthin, werden sie von weiteren Banditen angegriffen. Diesmal ist es ein wahrer Hinterhalt, mit Scharfschützen auf den Dächern und starken und magischen Banditen auf der Straße. Mit Mühe schafft es die gruppe die wiedersacher auf den Straßen zu bezwingen und Martenes zu beschützen, während die Scharfschützen das Weite suchen. Verletzt erreicht die gruppe den Fähren-Hafen und begibt sich auf die nächstbeliebige Fähre.
In Pranest angelangt, bringen sie Martenes an die östliche grenze der Stadt und zwingen ihn erneut zum Verhör. Das Mitglied der Grauen Messer berichtet ihnen, anfangs noch vorsichtig und unsicher, das das Hauptquartier der Räuberbande der Grinsende Narr ist. Der Inhaber, Gurn Sirengesang, ist tief in die Sache verwickelt und hat starke Verbindungen, in der Unterwelt von Pranaf und anscheinend auch außerhalb. Martenes weiß auch der er Leute aus der Stadt hat entführen lassen; es waren oft Ingenieure, Architekten und, ins gesamt, Leute mit gewissem wissen oder Handwerkskräfte. Wo diese Geiseln verfrachtet worden sind, weiß Martenes nicht. Sie sind jedenfalls nicht in Pranaf.
Nachdem Godric fragt wie und wo man an Gurn ran kommen kann, meint der Bandit das die Grauen Messer sich jeden zweiten Sterntag im Keller des Lokals treffen. Die Gruppe benötigt ein Passwort um durch die Hintertür rein zu kommen. Martenes sagt es ihnen: “Der Schnabel kichert”.
Danach macht er sich mit einem Dolch und ein paar Goldmünzen aus dem Staub, in Richtung Osten.
Die vier besprechen kurz die Infos die sie bekommen haben und rasten außerhalb von Pranest unter den Sternen.

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Der darauffolgende Morgen ist leicht wärmer als der vorherige. Den Frost abschüttelnd, machen sich Dumacil, Godric, Tinùviel und Tohu wieder auf nach Pranaf und treffen sich erneut mit Onodeno, der dabei ist sein Haus zu flicken. Brandspuren von Tohus zauber, Blutflecken und Scherben sind noch gut sichtbar. Die gruppe warnt Onodeno vor weiteren Angriffen und vor dem Grinsenden Narr. Sie halten danach auch Bladmir an, und bitten ihn den Abend in dem Grinsenden Narr nach zu fragen ob ein Brief für sie dort angekommen ist.
Den restlichen Tag ruhen sie sich in der Schmiede aus.
Abends folgen sie dann mit Abstand Bladmir, der zum Grinsenden Narren geht. Nachdem er einen Tisch gefunden hat, und sich dort mit Freunden trifft, geht Tohu selbst ins Lokal rein, während Tinùviel und Godric von außen ins Lokal gucken und Dumacil die Straßen überprüft. Sie verlieren Tohu wegen seiner Statur aus dem Blickfeld als dieser an der Theke angelankt, doch halten sie weiterhin Ausschau in die Richtung und in Richtung Ausgang des Lokals. Tohu beobachtet inzwischen Bladmir, und wird von einigen Besuchern der Taverne angesprochen während er ein Bier trinkt.
Tohu schläft dann irgendwann ein. Eine gewisse Zeit danach bemerkt Tinùviel das Bladmir und seine Freunde aus der Taverne kommen. Die drei verstecken sich, und Tinùviel und Dumacil folgen Bladmir, während Godric sich nach Tohu umschauend in das Lokal begibt. Tohu wacht wieder auf und bemerkt wie er von den Leuten der Theke ausgelacht wird. Als er nach Bladmir schaut, ist er verschwunden. Kurz darauf kommt Godric zu ihm und erklärt ihm das Bladmir schon aus der Taverne raus gekommen ist. Tohu beichtet Godric das er unter merkwürdigen Umständen eingeschlafen ist.
Tinùviel und Dumacil unterhalten sich ob sie Bladmir weiter folgen wollen oder nicht und werden an eine Kreuzung von den weiteren beiden Mitgliedern der Gruppe eingeholt. Dank Godric folgen sie Bladmir und befragen ihn nach der Nachricht. Er meint jedoch keine bekommen zu haben. Die vier unterhalten sich, und gehen dann ohne Bladmir zurück zur Schmiede von Onodeno. Irgendwer scheint ihnen ein Schritt voraus zu sein. Sie legen sich schlafen.

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Die Wanderer des Pfades verbringen den Tag in Onodenos Schmiede. Godric versucht durch divinatorische Magie den Brief zu orten den sie geschrieben haben, doch er schafft es nicht. Die gruppe ruht sich weiterhin aus und pflegt die eigenen wunden, nähen ihre Mantel wieder heile und flicken und pflegen ihr Inventar.

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Erneut schneit es den ganzen Tag, und die Gruppe ruht und bereitet sich in Onodenos Schmiede für den Abend vor. Tinùviel kauft zu dem auch noch Schminke und Haarfarbe. Sie schminkt Godric, Tohu, Dumacil und sich selbst, und färbt dann ihre Haare braun. Dann, nach Sonnenuntergang, gehen die vier zum Grinsenden Narren und suchen den Hintereingang. Dieser wird von einem Halbork und einem Menschen bewacht. Sie sagen das Password „Der Schnabel Kichert“ und werden nach einer kurzen Wartezeit rein gelassen. So gelangen sie erst hinter die Theke vom Grinsenden Narren und dann in den Keller des Lokals. Dort scheint es auf eine Versammlung zu zugehen, und die vier warten und stellen sich in den hinteren Teil des Kellers rein.
Als dann Gurn, der zuvor mit seinen Wachen geredet hat, anfängt zu reden, wird der Gruppe schnell klar das es sich um einen Hinterhalt handelt. Martenes hat ihnen anscheinend das falsche Password gegeben, und so wurden sie entdeckt. Gurn befragt sie, und Godric versucht mit Gurn einen Pakt zu schließen. Gurn verlangt jedoch das sie dafür Onodeno an ihn ausliefern, und die Wanderer des Pfades wollen dies nicht. Gurn droht ihnen mit dem Leben, und Tinùviel vergeudet das Element der Überraschung nicht und schießt auf Gurn. Ein Kampf bricht aus, in dem die Gruppe von den Grauen Messern, Gurns Hunden und magischen wesen angegriffen wird, und dennoch schaffen mit diesen fertig zu kommen. Gurn wird ohnmächtig geschlagen und festgenommen. Tohu und Godric planen die Taverne nieder zu brennen, und bereiten sich darauf vor. Dumacil und Tinùviel stecken Gurn in einen Sack, durchsuchen den Keller nach wertvollen Gegenständen und fangen an die Taverne zu verlassen. An der Tür nach draußen hin angelangt, werden sie jedoch von den Türstehern gesehen und angegriffen. Ein neuer Kampf bricht aus und Dumacil fällt ohnmächtig zu Boden. Tinùviel ruft nach Hilfe und Godric und Tohu helfen der Elbin die letzten anwesenden der Grauen Messer zu beseitigen. Danach heilen sie Dumacil von seinen schweren Wunden und starten ein Feuer im Keller des Lokals. Sie verlassen die Gegend schnell, und versuchen sich ein anderes Lokal auszusuchen. Sie stoßen somit im Rotlicht Viertel von Pranaf auf das Lokal „Rote und Blonde“, und verweilen dort. Außerdem schicken sie Gavran, Tohus Raben, mit einer Botschaft zu Onodeno, sie dort schnell zu erreichen. Sie fürchten um seine Sicherheit. Tinùviel, Godric und Dumacil legen sich schon in dem unruhigen Lokal zur ruh, und Tohu wartet auf Onodeno in der Taverne. Als dieser dort angelangt, fängt Tohu ihn ab und bringt ihn in ihr Zimmer. Dort erklären sie ihm die Situation, und Onodeno willigt ein dort zu übernachten, obwohl er befürchtet das wird noch Konsequenzen mit seiner Frau haben. Er sagt der fragenden gruppe kurz das sie nicht in Pranaf lebt, geht aber nicht auf weitere Fragen ein, und schläft in seiner Ecke ein. Langsam nicken auch die anderen ein, Tinùviel und Dumacil bewachen das Zimmer in Meditation.

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Am frühen Morgen geht die Truppe zur Schmiede Onodenos, immer noch mit Gurn Sirengesang im Sack. Dort angelangt scheint die Taverne nicht angefallen geworden zu sein. Sie befragen Gurn ausführlich über sein unternehmen.
Gurn hat anscheinend einen Partner namens Zargath, der die Orks im Osten Pranafs kommandiert. Er profitiert von seinen Angriffen mit Waren und Gold, und dafür bietet er den Orks Proviant (ins besondere Äpfel, die Zargath anscheinend liebt) und bietet die Dienste seiner Grauen Messer an. Er hat für die Orks anscheinend schon den einen oder anderen Bewohner Pranafs entführt. Gurn meint, das Zargath oft Architekten, Ingenieure oder andere ähnlich begabte Personen wollte. Darunter auch Onodeno, der anscheinend als guter Schmied bekannt ist.
Sie finden heraus das die rechte Hand von Gurn, ein Mann namens Vaisiri, wahrscheinlich schon von den Wanderern des Pfades umgebracht wurde, weswegen die Grauen Messer ohne Gurn führerlos wären.
Außerdem weiß Gurn das er irgendwem in der Stadt oder in der Stadtwache zu verdanken hat, das seine Leute immer wieder sehr schnell aus dem Knast kommen. Er wurde nur anonym von dieser Person Kontaktiert, doch sie scheint sehr mächtig zu sein, und nichts für ihr tun zu verlangen. Nur die Mitglieder der Grauen Messer die von der Elbenwache gefangen genommen wurden kamen nie aus deren Zellen raus.
Gurn erzählt auch das er die Grauen Messer von einem Mann namens Darved übernommen hat, mit Zargaths Hilfe (der früher nur ein Laufbursche von Darved war). Er blieb danach in Pranaf, während Zargath nun eine Festung irgendwo in den Lylanischen Hügeln besitzt, von wo aus er seine Angriffe koordiniert. In dieser Form existieren die Grauen Messer erst seit einigen Jahren, doch die Gruppe gab es bestimmt schon länger. Gurn ist ihr vor mindestens fünf Jahren beigetreten.
Als sie Gurn nach dem Schlangenkult fragen, weiß er davon nichts.
Er sagt ihnen auch wo er Wohnt, und sie holen dort Geld und andere Reichtümer ab. Sie geben dann Gurn 750 Goldmünzen, und verschiffen ihn nach Nyassa, wo er ein neues Leben anfangen soll.
Danach gehen die Wanderer des Pfades zu dem Park, wo sie mit der Elbenwache Kontakt aufnehmen wollen. Sie werden unbewaffnet vor Urelion gebracht, der der Hauptmann der Elbenwache ist. Er ist froh zu hören, dass die Grauen Messer beseitigt wurden, und bedankt sich bei der Gruppe dafür. Die vier erzählen ihm von der Korruption die anscheinend in Pranaf herrscht, und Urelion bestätigt das er schon einmal versucht hat gegen diese was anzustellen, auch mit Hilfe von der Abenteurergruppe Lanze der Freiheit, doch ist ihm und ihnen dies nicht gelungen. Urelion weiß nicht wer hinter der ganzen Korruption stecken könnte. Die vier fragen ihn wer überhaupt in der Stadt mächtige Positionen hat. Urelion nennt, außer dem Graf Oriolao van Pran, Nemus Bartum, dem Meister der Schule für Magie von Pranaf, die sehr exklusiv zu sein scheint, Marcelus Vortiga, Chef der Stadtwache, und Khaled Rossarbo, dem Besitzer der Pranafer Arena. Bestimmt sind da mehr Leute noch am Steuer, doch das sind wohl eher Magistrate, Hohe Priester und Bürokraten, die wohl nicht so viel Macht ausüben können wie die oben genannten Personen.
Die Gruppe will auch wissen wem sie in der Stadtwache vertrauen können. Urelion sagt ihnen das vielleicht der Halbelb Borgenz auf der sicheren Seite sein könnte, er hatte in der Vergangenheit mal mit ihm zu tun und er schien ein guter Mann zu sein. Weitere könnte er aber nicht bei Namen nennen. Selbst bei Marcelus Vortiga zweifelte er. Urelion sagt auch das seine Macht außerhalb des Parks sehr begrenzt sei. Sein Wort sei jedoch von den Hochelben im Hellwald geschätzt. Die vier sind verblüfft das es in dem Hellwald eine gruppe Hochelben gibt, doch Urelion ist verwundert das es ihnen nicht bekannt sei. Urelion gibt ihnen vier Broschen in Form eines kleines Blattes mit der Rune „P“ drauf, die sie als Freunde der Hochelben Pranafs identifiziert. Die vier haben vor mit den Elben dort zu reden, da sie hoffen das sie gegen die Orks helfen können. Urelion scheint selbst kein Fan der Orks zu sein.
Die vier bedanken sich für die Information, und verlassen den Park. Sie gehen wieder zu Onodeno, um dort zu übernachten. Die Notiz, das der Grinsende Narre abgebrannt ist, erreicht sie durch Bladmir.

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Es hat anscheinend die ganze Nacht lang geschneit, denn viel Schnee liegt draußen. Dumacil probiert einen Ring aus, den er bei Gurn gefunden hat. Er kann mit ihm langsamer Fallen, doch bemerkt er auch das er damit sehr ungeschickt ist. Anscheinend lastet ein Fluch auf dem Ring. Tohu probiert Armreife aus, und bemerkt wie er dadurch wie durch einen magischen Schild beschützt ist. Godric meint sie könnten mit dem Ring zu einem Tempel gehen, um dort zu versuchen den Fluch zu brechen. Die gruppe teilt sich; Tohu und Tinùviel gehen einkaufen, und Godric und Dumacil suchen nach einer Lösung für den Fluch. Sie finden in dem Nord-westlichen Teil der Stadt den Tempel von Heironeous, und im Tausch von 1000 Goldmünzen wird Dumacil von Eramius Obo, dem Hochpriester des Tempels, der Ring abgenommen. Die gruppen stoßen wieder zusammen, obwohl Tinùviel und Dumacil wieder stress haben, und versuchen in die Schule für Magie herein zu kommen, vergebens. Tinùviel hinterlässt Bolter einem Pfeil- und Bogenmacher namens Taus Amers, um ihn bitten davon Kopien zu machen. Danach kauft die Gruppe Proviant, und abends holt Tinùviel den Pfeil wieder ab und sie reisen mit der Fähre nach Pranest, um dort zu übernachten.

Danach: Kapitel 9 – Der Tempel Kurtulmaks

Kapitel 8 - Der Faule Apfel des Grinsenden Narren

Chronicles of Gea - A Tale of Souls and Gods - Group A Celebandune