Kapitel 2 - Kolias' Tod

Davor: Kapitel 1 – Eine Schicksalhafte Begegnung

??? (Tag nach der Ersten Begegnung; Rückblickend 4 Lichtenos 4528)

Kolìas und die Gruppe haben nun Pranaf erreicht und gehen zu dem Lokal namens Der Singende Frosch. Dort hat Kolìas ein Treffen mit einem gewissen Koshwitz Sowu.

Die Gruppe trifft auf diesen Menschen, der behauptet ein Bauer aus Farledo zu sein. Nur Tinuviel und Aviano bleiben bei Kolìas als dieser mit Koshwitz redet. Dumacil gibt ein paar Bettlern ein paar Bier aus, während Godrik und Tohu an einem anderen Ort des Lokals etwas besprechen.

Tinuviel bekommt mit, dass Koshwitz ein Stueck Metall gefunden hat, das sich in sein Messer gesaugt und es “verändert” hat. Sie sieht einen Dolch mit orangenen Adern die durch ihn fließen. Kolìas scheint dieses Objekt für sehr gefährlich zu halten und verbietet Tinuviel einen weiteren Blick.

Godrik und Tohu kehren zur Gruppe zurück, während Kolìas versucht Koshwitz für seinen Fund etwas Gold zu geben. Koshwitz nimmt es nur nach längerer Diskussion an. Danach verschwindet er aus dem Lokal.

Kolìas ist gerade dabei den Dolch in seinen Rucksack zu stecken, als ein Individuum mit einem Scharlachrotem Mantel ihn von hinten erdolcht. Kurz darauf herrscht Chaos im Lokal und mehrere weitere treffen Kolìas von hinten mit Schwertern und Dolchen, während der erste Attentäter den Dolch stiehlt und aus dem Lokal rennt. Godrik und Tinuviel werden von einem Zauber geblendet, und Tohu wird aufgehalten. Dumacil merkt zu spät was vor sich geht, da er noch mit den Bettlern ein Bier trinkt.

Nachdem die Attentäter das Lokal verlassen haben, und dieses durch Panik leer geworden ist, versucht Godrik Kolìas zu stabilisieren. Kolìas scheint jedoch fernab von jeder Chance von Genesung zu sein. Er murmelt nur noch ein paar letzte Worte: „Ihr…ihr seid wichtig für Ypsilanti… Ihr müsst herausfinden wer ihr seid! Höchste Priorität… Meine Untersuchungen… Meine Verbündete… findet sie… Nehmt dies…“ Und zeigt auf sein Amulett, ein großes türkises Auge mit Silbernem Rand.

Kurz darauf, leuchtet das Amulett auf und der ganze Körper von Kolìas fängt an in sehr hellem himmelblau zu leuchten. Ein Moment danach, zerfällt der Körper in tausende kleine Lichtperlen, die kurz nach oben schweben, und dann langsam verglühen. Zum Schluss ist nichts mehr vom Körper von Kolìas übrig.

Der Inhaber des Lokals scheint über das Ganze nicht sehr erfreut zu sein, und schmeißt die Fünf aus dem Lokal. Sie nehmen alles was von Kolìas übrig ist mit und verschwinden.

Sie entscheiden sich dafür, in das Lokal zu gehen, in dem Kolìas und Aviano ein Zimmer hatten. Aviano kennt den Weg, und die Fünf sind kurz darauf in dem Süßen Traum von Pranaf.

Dort scheint der Inhaber gerade Ärger mit einem Neanderthaler zu haben. Ghurak vom Weißbär-Clan will in diesem Lokal übernachten, hat aber kein Geld um ein gutes Zimmer zu bezahlen, und das letzte Zimmer ist von Kolìas und Aviano gebucht worden.

Godrik kommt dem Neanderthaler entgegen, und vermittelt mit ihm und dem Inhaber des Lokals. Sie sind sich relativ schnell einig, das Ghurak das Zimmer von Kolìas und Aviano bekommen darf, und die Gruppe das letzte Zimmer, welches für den Neanderthaler zu teuer ist, bekommt.

Mit auch diesem Problem aus der Welt, geht die Gruppe nun in das Zimmer, teilt das Hab und Gut von Kolìas auf, und entscheidet was sie am Tag danach machen wollen: sie könnten einen Freund von Kolìas besuchen, einen Schmied namens Onodeno, oder zum Kloster reisen.

??? (Rückblickend 5 Lichtenos 4528)

Die Gruppe beschließt nach dem Schmied Onodeno zu suchen, und bricht früh von dem Süßen Traum von Pranaf auf. Dort treffen sie nochmal auf den Neanderthaler Ghurak, mit dem sie sich außerhalb der Stadt Pranaf verabreden.
Die vier laufen durch die Straßen von Pranaf und finden schnell die Schmiede von Kolìas’ angeblichem Freund. Der Schmied Onodeno scheint über die Nachricht des Todes von Kolìas nicht sehr erfreut zu sein, und befragt die Gruppe eindringlich nach Informationen. Er wird selbst von der Gruppe zu einigen Themen befragt, von Tohu nach einem Graf Bergonz von der Weissen, und Dumacil fordert den Schmied auf, für ihn eine bessere Rüstung umsonst zu schmieden, was Onodeno nicht sehr begeistert ablehnt. Godrik nimmt die Situation in die Hand, und nimmt Onodeno’s Hilfe und Tipps an. Der Schmied rät ihnen zum Kloster zu reisen und dort alles zu finden was mit dem Seelenschwert zu tun hat; er vermutet dass die vier und das Seelenschwert in irgendeiner Art und Weise verbunden sind. Aviano beschliest in der Zwischenzeit in Pranaf zu bleiben und dort durch die öffentlichen Autoritäten etwas über den Tod Kolìas herauszufinden: er will die Sache auf offizielle Art und Weise klären.
Er gibt der Gruppe einen Brief mit, der ihnen Einlass in das Kloster und in Kolìas Zimmer ermöglichen soll. Onodeno bietet der Gruppe in der Zwischenzeit die Hilfe von seinem Lehrling an, einem jungen Burschen namens Bladmir. Er scheint unerfahren zu sein, reist aber nach eigener Aussage gern und ist ein überzeugter Anhänger einer Gottheit namens Pelor.

Die Gruppe besucht noch kurz den Markt in der Nähe der Arena von Pranaf und nimmt dann die erste öffentliche Fähre zum Festland. Sie kommen am späten Nachmittag dort an und reisen nach Osten; nach weniger als einer Stunde treffen sie auf Ghurak, und mit ihm reisen sie noch etwas weiter bis zum Einbruch der Nacht.

Danach: Kapitel 3 – Reise zum Kloster

Kapitel 2 - Kolias' Tod

Chronicles of Gea - A Tale of Souls and Gods - Group A Celebandune